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software tipps

ich möchte hier ein paar tipps zur software geben, die ich in meiner arbeit sehr gerne verwende und ohne die ich mir mein leben nicht vorstellen kann.

python
ist eine sehr intuitive und bequeme objekt-orientierte programmiersprache, die ideal z.b. für list processing ist (lasst uns lisp zusammen begraben!). auch klangsynthese auf sample-ebene geht da perfekt.
als ide könnte man für mac users textwrangler empfehlen, ansonsten gedit oder einfach irgendwelcher texteditor.
–> python help und tutorien

ein paar beispiele für klangsynthese in python:
–> #link1
–> #link2

meine python-bibliotheken, mit denen ich den ganzen kram programmiere (achtung: python 3!!) –> list library, midi library
+ eine bibliothek von peter billam für arbeit mit midi-dateien (danke, joachim!) –> #link

liebe python-profis, sorry für das nicht so ganz elegante programmierstill.

notation
zur monströsen software wie sibelius oder finale braucht man nicht zu verlinken.
ein paar kleinere programme könnten auch sehr nützlich sein:
nodebox – ein python-basiertes programm. sehr praktisch für graphische space-notation (danke, alex!).
music score – ein open source analogon zu monströsen programmen wie finale oder sibelius.
lilypond – eine skript-sprache für notensatz.
fomus – eine software, die midi-dateien in partituren übersetzt.


ac toolbox – ein lisp-basiertes (lasst uns lisp zusammen begraben!) programm von paul berg. vor allem bietet das programm eine sehr freundliche export-möglichkeit von midi-daten (mit fomus) als lilypond partitur oder music xml-datei für weitere vermenschlichung.
praat – ein sehr mächtiges programm hauptsächlich für arbeit mit sprache. klangbearbeitung ist auch möglich. z.b. simple faltung geht da super.
sonic visualizer – als hilfs-tool könnte nützlich sein. extracting features mit plugins.

java-basiert
software for mixing und feature extracting:
meapsoft
j-audio

weka – ein programm für machinenlernen, ein bisschen verwirrend, bietet aber unglaublich viele möglichkeiten an.
hier
ein paar erläuterungen zu j-audio und weka von jörn loviscach.

klassiker
max/msp/jitter – das ding hat wahrscheinlich das beste help ever, kostet aber was.
pure data – eine open source variante von max/msp/jitter.
–> sehr ausführliche tutorien von johannes kreidler.
cSound – eine open source software. das eingebaute help ist ziemlich umständlich, es gibt aber tutorien (danke, joachim!).

sortierverfahren vertonen

(via the new aethetic)

леджарен хиллер – 1

леджарен хиллер – американский композитор, один из пионеров алгоритмической композиции. учился у милтона бэббита, пока был студентом химического факультета в принстоне.
в 1952 году в университете иллинойса был запущен компьютер ILLIAC I. аппарат состоял из 2800 ламп и весил 5 тонн, имел 4 килобайта оперативки и 64 килобайта на магнитном барабане.
в 1957 году хиллер совместно с робертом бейкером разработали язык программирования MUSICOMP, имплементированный на этом компьютере. в этом же году хиллер и леонард исааксон создали первую в мире алгоритмическую композицию “illiac suite” для струнного квартета.
пьеса состоит из четырех экспериментов, в каждом из который с различной степенью приближения имплементированы различные правила. так, в первом эксперименте – правила строгого полифонного стиля палестрины: чем больше накладывалось на алгоритм ограничений в соответствии с этими правилами (см. контрапункт фукса-фраенова), тем более похожим на палестрину становилась музыка.

эксперимент первый:

эксперимент второй:

эксперимент третий:

эксперимент четвертый:

http://www.musicainformatica.it/english/topics/illiac_suite.php

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